Vater im Krieg, Kinder daheim

Autor:  Johannes A. Malchàrek

Im Jahr 1931 wurde ich geboren. Meine Kindheit verlebte ich in einer Kleinstadt im Harz. Ich hatte zwei Schwestern und einen Bruder. Mein Vater hatte einen sehr guten Handwerksbetrieb mit angeschlossenem Verkaufs-Geschäft. Meine Mutter war gelernte Schneiderin. Seit ihrer Heirat aber war sie nur für uns Kinder da, doch hin und wieder half sie auch im Betrieb meines Vaters aus. Meine Eltern bauten im Jahr 1935 in meinem Heimatort ein Einfamilienhaus, besonders für uns vier Kinder. Für meine Eltern war dies ein Kraftakt und erforderte ihren ganzen Einsatz. Read the rest of this entry »

February 1st, 2012 horst,

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Bergerlebnis Zugspitze

Autor: Johannes A. Malchàrek

Von Nürnberg aus kommend, parkten wir unsere Fahrzeuge am Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen (710 m). Unser Weg führte uns den Talweg entlang bis nach Grainau und Hammersbach. Unser geplantes Ziel, die Zugspitze, hatten wir dabei  immer im Blick. Am gleichnamigen Bach entlang gingen wir durch die berühmte, grandiose Höllentalklamm. Der Weg durch diese Klamm wurde erst durch die Verlegung von elektrischen Leitungen vom ehemaligen Elektrizitätswerg möglich. Read the rest of this entry »

February 1st, 2012 horst,

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Segelflug - Modellbau

Autor:  Johannes Malchàrek

Ich bin 1931 geboren. Als Heranwachsender habe ich eine ausgezeichnete Schule in einer Kleinstadt am Südharz besucht. Der hervorragende Unterricht beschränkte sich nicht nur auf die Hauptfächer, sondern auch die musischen und handwerklichen Fertigkeiten wurden uns vom Lehrpersonal vermittelt.
So bastelten wir Hampelmänner verschiedener Arten mit der Laubsäge und bunter Bemalung. Es wurden mit der Laubsäge Märchenfiguren als Wandschmuck zum Aufhängen gefertigt.
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February 1st, 2012 horst,

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Wohnungsnot

Autor:  Johannes Malchàrek

Es war im Jahr 1953 in der DDR (Deutsche Demokratische Republik). Das Großdeutsche Reich wurde 1945 in englische, französische, amerikanische und russische Besatzungszonen aufgeteilt. Unter der russischen Leitung wurde nur die DDR durch den Kommunismus diktatorisch geführt. Ich war damals 21 Jahre alt. Beharrlich weigerte ich mich, in die politische Organisation der FDJ (Freie Deutsche Jugend) oder in die VP (Volks-Polizei) einzutreten. Read the rest of this entry »

August 23rd, 2011 horst, Tags: , ,

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Eine Brille auf Abwegen

Autor:  Johannes Malchàrek

Im Oktober 2010 startete ich mit zwei Kameraden noch einmal eine Bergtour über 2 Tage in meinem geliebten Karwendelgebirge. Mit der Bahn fuhren wir nach Hochzirl bei Innsbruck. Der Bahnhof von Hochzirl liegt auf einer Höhe von 922 Metern. Von dort aus stiegen wir, an der Garsberg-Alm (1.497 m) vorbei zum Solsteinhaus. Für die spätere Erklärung füge ich hier ein, dass ich in den Bergen meine Brille, mit eingeschliffenem Leseteil, grundsätzlich abnehme, da ich mit dem Leseteil der Brille den Boden unter mir nur verschwommen wahrnehme. Read the rest of this entry »

November 26th, 2010 horst, Tags: , , ,

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Hungerjahre

Autor:  Johannes Malchàrek

Beginnen wir mit den Kriegsjahren zwischen 1939 und 1945. Mein Vater wurde bereits zu Beginn des Krieges zur Wehrmacht eingezogen. Unser Friseurgeschäft wurde anfangs von meiner Mutter und den Angestellten weiter geführt. 1942 war ich 11 Jahre alt. Ich hatte noch 3 Geschwister, 2 Schwestern und einen Bruder. Unsere Heimat war eine Kleinstadt am Rande des Südharzes. Durch das Friseurgeschäft waren wir natürlich überall im Ort bekannt. Auch durch die sportlichen Aktivitäten meines Vaters hatten wir viele Freunde und Bekannte.
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July 2nd, 2010 horst, Tags: , , ,

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Die Grenze - Deutschland / Deutschland

Autor:  Johannes Malchàrek

Die Europäische Beratende Kommission hatte bereits am 15. Januar 1944 vorgeschlagen, nach Beendigung des 2.Weltkrieges Deutschland in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 zu Besatzungszonen aufzuteilen. Den nordwestlichen Teil sollten die Briten, den nordsüdlichen Teil die Amerikaner und den östlichen Teil die Sowjets zur Verwaltung erhalten. Von der deutschen Hauptstadt Berlin wurde der nordöstliche Teil den Sowjets zugesprochen.

Ursprünglich wollten die Sowjets den Franzosen keine eigene Besatzungszone zugestehen, da Josef Stalin den Einwand brachte, die Franzosen hätten wenig zum Sieg gegen Deutschland beigetragen und hätten im Gegenteil den Deutschen Truppen in Frankreich Tür und Tor geöffnet. Doch im Nachhinein erhielten die Franzosen die südliche Rheinprovinz Hohenzollern, das südliche Württemberg, das Land Baden, die bayerische Pfalz und den linksrheinischen Teil von Rheinhessen zur Verwaltung. Read the rest of this entry »

December 13th, 2009 horst, Tags: , ,

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Eine Reise nach Israel

Autor:  Ingrid Raum

Im Jahr 1992 lernte mein Mann auf dem Frankfurter Flughafen einen jungen israelischen Geschäftsmann kennen, der auf seinen Reisen zwischen seiner Heimat Tel Aviv und Hong Kong und Südafrika immer in Frankfurt zwischenlandete. Die beiden Männer waren sich auf Anhieb sympathisch und mein Mann lud diesen jungen Israeli spontan ein, wenn er wieder einmal in Frankfurt sei, einen Abstecher nach Nürnberg zu machen. Die Stadt war ihm unbekannt und die Schilderung meines Mannes musste so gewesen sein, dass er sich dazu entschloss. Einige Wochen später klingelte bei uns das Telefon, ein Anruf aus Hong Kong – ob es uns passen würde, er sei nächste Woche in Frankfurt und könne 2 Tage nach Nürnberg kommen. Read the rest of this entry »

November 15th, 2009 horst, Tags: , , , ,

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Plötzlich waren die Russen da

Autor:  Dieter Wilhelm

Man hatte ja sehr viel Grauenhaftes von den Russen­einmärschen in Ostpreußen gehört. Obwohl vieles nur Propaganda war und uns objektive Berichte nicht zur Verfügung standen , das Abhören von „Feindsen­dern“ wurde mit Zuchthaus bestraft, ist sicherlich viel vorgefallen. Unsere Eltern waren sehr in Sorge. Zu­letzt war der Krieg so nahe, dass wir die Granaten flie­gen hörten. Eine schlug unvermittelt ein und tötete eine Passantin, die lag plötzlich ohne Kopf da. Unsere jugendliche Begeisterung für das Kriegsspielen ver­rauchte ganz schnell. Read the rest of this entry »

November 15th, 2009 horst, Tags: ,

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Eine Bootsfahrt die ist lustig

Autor:  Kurt Raum

In den 80iger Jahren haben wir die Liebe zu Hausbootfahrten in Frankreich entdeckt. Mittlerweilen kennen wir sehr viele Kanäle und Flüsse, die wir mit verschiedenen Hausboottypen befahren haben. Das erste Mal waren wir nur zu Dritt, d.h. meine Frau, mein Sohn und ich.

Die erste Schiffsfahrt ging von Saint-Jean-de-Losgne auf der Saone nördlich bis Gray. Es war eine sehr interessante Fahrt, da es zum ersten Mal ein Urlaub mit einem Hausboot war. Das erste Erlebnis war in Auxonne. Wir legten im Hafen an und wurden plötzlich durch laute Gespräche geweckt. Ich schaute nach draußen und bemerkte, dass alle unsere Boote abgehängt wurden und wir auf ein Wehr zutrieben. Read the rest of this entry »

November 3rd, 2009 horst, Tags: ,

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Eine abenteuerliche Reise nach Jordanien

Autor:   Kurt Raum 

Meine Jugend verbrachte ich in Hersbruck, einer Kleinstadt mit damals ca. 10.000 Einwohnern. Das war 1958. In dieser Kleinstadt tauchten plötzlich fünf Araber auf, die in den Faun-Werken bei Lauf/Pegnitz ein Praktikum absolvierten. Soud, Faruk, Ibrahim und Marwan kamen aus Jordanien und Magdi kam aus Ägypten.

Wir verbrachten viel Freizeit miteinander und langsam konnte ich auch das eine oder andere Wort in Arabisch sprechen. Auch die Gäste aus Jordanien und Ägypten gewöhnten sich an unsere Sitten und Gebräuche und tranken im Jazz-Keller, den ich mit meinen deutschen Freunden selbst eingerichtet hatte, ziemlich viel Alkohol und aßen auch sehr gerne Bratwürste und Schweinebraten.

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October 28th, 2009 horst, Tags: , ,

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