Die Anfänge des Fernsehens in Belgien

Dieser Text ist eine Übersetzung der Geschichte

Les débuts de la télévision belge /1

Von zwei Älteren, die Teil der ersten technischen Crew der Radio Télévision Belge waren: Maurice Broekaert & Jules Collier

Die Anfänge des Fernsehens am Institut National de Radiodiffusion (INR – NIR) sollten, zumindest in Belgien, nicht als die ersten in Europa betrachtet werden, weil Fernsehen offiziell schon existierte, mit 819 Zeilen in Frankreich, 625 Zeilen in den Niederlanden, 405 Zeilen im Vereinigten Königreich seit 1936 und in Deutschland schon im März 1935. Mit ihren bescheidenen zweistündigen Sendungen täglich sahen die Fernsehstationen eher wie ein kleiner Amateurklub als das Telekommunikationsnetz aus, zu dem sie später wurden.
Die erste Fernsehcrew in Belgien hielt das heilige Feuer, das war unbestreitbar.
Was könnte aufregender sein, als sich der Wirklichkeit gegenüberzusehen und zu wissen dass, sobald man diese Wirklichkeit im Studio in Bilder umsetzte, Leute – natürlich privilegierte – diese Bilder augenblicklich zuhause sehen konnten.

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September 30th, 2009 bea, Tags: , , , , , ,

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In den Wäldern …

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Dans les bois…

von Jean-Pierre, geboren 1941

Ich wurde 1941 geboren, in einem kleinen Dorf namens Ax-les-Thermes in der Nähe von Toulouse, wo sich unsere Familie jüdischer Herkunft versteckt hielt.

Um uns ernähren zu können, nähte meine Mutter, eine gelernte Schneiderin, Kleider und Röcke für die Dorfbewohnerinnen, und wir wurden mit Essen bezahlt, um das Baby und meine Eltern zu ernähren. Read the rest of this entry »

September 30th, 2009 bea, Tags: , , , , ,

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Gewerkschaftswesen: Warum ich als Gewerkschafter aktiv wurde

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Syndicalisme : ce qui m’a poussé à m’engager comme syndicaliste

von Jean-Paul

Als ich bei Philips arbeitete, war ich nicht in der Leitung der Personalentwicklung beschäftigt, sondern in der Leitung des Menschenparks. Als Sozialarbeiter stellte ich mir bald einige Fragen.
Ich habe auch in der Personalabteilung einer Fabrik gearbeitet, die unter anderem militärische Radarfeuerleitungen für NATO-Flugzeuge baute.
Ich musste die Namen der Arbeiter aufschreiben, die nach Jugoslawien reisten, und ich wusste, als ich den Urlaubsschein bekam, dass sie im September herausgeworfen würden. Ich legte diejenigen zur Seite, die nach Jugoslawien gefahren waren, und ein Mann, der für die Regierung arbeitete (einer vom Geheimdienst, »Verteidigung/Sicherheit«) kam, um die Karten zu untersuchen. Keiner wusste etwas darüber, nur acht Personen aus der Personalleitung unter 15 000 Arbeitern in der Fabrik wussten, dass dieser Kerl vom Geheimdienst der Regierung kam. Read the rest of this entry »

September 30th, 2009 bea, Tags: , , , , , ,

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Wiedergeburt eines Dorfes

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Renaissance d’un village

von Gaston Fayard, 87 Jahre

Ich würde gerne ein bisschen über mein Dorf reden. Man kriegt viele Leute zu hören, die sich darüber beklagen, dass in kleinen Städten Bahnhöfe geschlossen werden, und das verstehe ich völlig. Aber in meinem Dorf fühlen wir uns schon seit Langem vom Rest der Welt verlassen. Der letzte Laden schloss Ende der 1990er. Ich muss zugeben, dass ich teilweise mit daran Schuld bin: Ich bin weggezogen, um meinen Lebensunterhalt in Lyon zu bestreiten, und kam für meinen Ruhestand zurück. Wieder zurück in meinem Familienhaus wurde mir klar, dass mehr als die Hälfte aller Häuser inzwischen abgeschlossen waren und niemand irgendwann wirklich darüber geklagt hatte, weder die verschiedenen Bürgermeister noch die Einwohner. Read the rest of this entry »

September 30th, 2009 bea, Tags: , ,

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Ein versunkenes Dorf

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Un village englouti

von Pierre Castaings, 83 Jahre

Ich würde gerne unseren jungen Leuten (und auch den weniger jungen) sagen, dass dieses neue Thema der nachhaltigen Entwicklung, das heute so modern ist, wirklich ernst genommen werden muss. In meiner Familie lieben eigentlich alle – mein Vater, meine Onkel, ich selbst – die Pyrenäen von beiden Seiten. Wie Sie sich vorstellen können, bin ich mit dem Bergwandern weniger aktiv als früher (aber ich wandere noch von Zeit zu Zeit, weil mich meine Enkel sonst nie in Frieden lassen würden). Read the rest of this entry »

September 30th, 2009 bea, Tags: , , , ,

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Virginie war 18

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Virginie avait 18 ans

von Marie-Thérèse Lassabatere.

1938 war sie 18. Pierre war auch 18. An jenem Freitag, Markttag, fuhr Pierre mit dem Fahrrad nach Oloron, wie seine Eltern es normalerweise taten, aber das zweirädrige Vehikel verursachte ihm alsbald Probleme, was ihn dazu zwang, einen Fahrradreparateur aufzusuchen. Dieser untersuchte die Situation mit großem Ernst und verkündete: »Du kriegst es in drei Stunden zurück, nicht früher«.

Was tun? Pierre nahm sein Schicksal hin und war im Begriff zu gehen, als sie hineinkam … mit ihrem Fahrrad … einem kaputten Fahrrad, natürlich. Die gleiche Untersuchung wurde durchgeführt, das gleiche Urteil verkündet: »Nicht früher als in drei Stunden«. Read the rest of this entry »

September 30th, 2009 bea, Tags: , , , , , ,

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Der Bücherwurm

Autor: Johannes Malchàrek

Kaum konnte ich einigermaßen lesen, da hatte ich auch schon ein paar Bücher. Entweder von meinen Eltern, oder aber auch von meinen Großeltern zu irgendwelchen Anlässen bekommen, waren es besonders 2 Bücher, die ich immer wieder gern gelesen habe, und auch heute noch besitze. Das eine hat den Titel „Die Granathöhle“. Es handelt von einem kleinen armen Jungen, die Mutter ist krank und er macht sich im nahen Wald nützlich, sammelt Beeren und Kräuter, und auch Reisig für den Herd. Das andere Buch heißt „Dackeline und ihre Kinder“. Es handelt von einer Dackelhündin, die Junge bekommen hat, und die erkunden nun die neue Welt. Read the rest of this entry »

August 14th, 2009 horst, Tags: ,

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Der Chorgesang

Autor:  Johannes Malchàrek

Schon bei meiner Geburt 1931 muss ich wohl zu meinen anderen kleinen Talenten auch ein bisschen musikalisches Empfinden mitbekommen haben. Mein Erinnerungsvermögen beginnt etwa mit dem 5. Schuljahr. Wir hatten immer gute Lehrkräfte, auch für die musischen Zweige. So war es nicht zu verwundern, dass wir einen ausgezeichneten Schulchor hatten. Es war nicht das übliche Singen im Unterrichtsfach „Musik“, sondern ging weit darüber hinaus. Im Schulchor, darin waren gute Sänger aller Altersklassen, haben wir zum Beispiel die Ode „An die Freude“ von Friedrich Schiller, vertont von Ludwig van Beethoven im 4. Satz der 9. Sinfonie, gesungen. Damit begann mein Gesang in den verschiedensten Chören, und das ist bis heute so geblieben.Morgens früh, wenn ich aufwache, habe ich meist schon eine Melodie im Kopf. Ich summe vor mich hin, mal leise, mal lauter, wie es mir gerade gefällt und meine Frau nicht stört. Wenn ich die Zeitung aus dem Briefkasten hole, dann pfeife ich leise. Oder ich schmettere hinaus: „Gloria, Gloria, in excelsis deo…“ aus der „Missa die Gloria“ von Giacomo Puccini. Aber auch wenn ich gerade Mal nicht singe, irgendwelche Melodien schwirren immer in meinem Kopf herum. Read the rest of this entry »

August 14th, 2009 horst, Tags:

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Das Billardspiel

Autor:  Johannes Malchàrek

Nürnberg. Mein Sohn war nicht einmal 12 Jahre alt, da trieb er sich mit anderen Jungen in den Hinterzimmern von Lokalitäten herum, an denen ich nicht einmal bei Tage vorbei gehen möchte. Dort wurde geraucht und Alkohol verkonsumiert, und schlimmeres mehr. Durch Verbote und Drohungen kann man einen Jungen in dem Alter nicht überzeugen. Also musste ich eine andere Taktik anwenden.

Ich ging also eines Tages mit meinem „Kleinen“ in die Stadt zu einem renomierten Billard-Club. Hier wurde nicht das amerikanische Poolbillard, sondern die Karambolage gespielt. Read the rest of this entry »

August 11th, 2009 horst, Tags:

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Der Traum vom eigenen Haus

Autor: Johannes Malchàrek

Es war in den 60er Jahren des 20sten Jahrhunderts. 30 Jahre alt war ich. Mit meiner Frau und meinen zwei Kindern lebte ich in einem kleinen Dorf in der „Baar“, das ist ein leicht hügeliges Gebiet zwischen dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb. Um den Kindern ein naturverbundenes Aufwachsen zu ermöglichen, sind wir extra aus der Großstadt aufs Land gezogen. Es war eine rein katholisch geprägte Landschaft. Die Bürger dieses Dorfes aber waren fast ausschließlich evangelischen Glaubens, das heißt, Spannungen zu dem Umfeld waren vorprogrammiert. Read the rest of this entry »

June 24th, 2009 horst, Tags:

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Berufswunsch und Realität

Autor: Johannes A. Malchàrek


Vor knapp 78 Jahren wurde ich am 28 Juli 1931 geboren. Am Rande des Südhar­zes war meine Heimat. Von klein auf war ich mit der Natur sehr verbunden. Schon im Alter von 5 Jahren büchste ich zu Hause aus und trieb mich in den nahen Wäldern herum. Ich liebte die Blumen in unserem Garten, hatte Interesse an den Beerensträuchern und sprach mit den Bäumen. Nicht umsonst nannten mich meine Eltern den „Stachelbeerförster“. Das war lieb gemeint, und ich habe es auch so empfunden.

Durch meine vielen Expeditionen in unsere Umgebung kannte ich bald viele Geheimnisse der Natur. Ich brachte, ohne bestimmte Anlässe, meiner Mutter Sträuße von Feld- und Wiesenblumen mit nach Hause. Ich kannte schon viele Heil- und Wildkräuter. Read the rest of this entry »

June 19th, 2009 horst,

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